Die Ausstellung „Ein Tag Deutschland“, die das Projekt bild.sprachen vom 16. März bis zum 16. Juni 2012 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen präsentiert, zeigt was am 7. Mai 2010 in Schulen und Wohnzimmern, auf Fußballplätzen und Flughäfen, in Parlamenten und Diskotheken, auf Dörfern
und in Großstädten passierte.
432 Freelens-Fotografen machten sich an einem „ganz gewöhnlichen, x-beliebigen, durchschnittlichen Freitag“ im Jahr 2010 auf den Weg, diesen Tag zu dokumentieren. Von Sylt bis Garmisch-Partenkirchen – und eben auch in Duisburg, Oberhausen, Essen, Haltern, Dortmund, Werne und Gelsenkirchen – hielten sie außergewöhnliche wie auch alltägliche Situationen fest. Ziel war, in einem repräsentativen Gemeinschaftswerk unabhängig von der Verwertbarkeit in den Medien zu zeigen, „wie Deutschland wirklich ist“. Hierbei wird auch die historische Dimension dieses einzigartigen Fotografie-Projekts deutlich: denn eines der Bilder zeigt den damaligen Bundespräsidenten Köhler auf dem Weg zum Eishockey-Match in Gelsenkirchen. Der besondere authentische Blick, mit dem Fotografen seit jeher die Gesellschaft erforschen, ließ eine außergewöhnliche Dokumentation entstehen, die auch vom Goethe-Institut bereits mehrfach im Ausland gezeigt wurde.
Foto: Christian Irrgang
Link: www.bildsprachen.de
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Ein Tag Deutschland
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