Alle fünf Jahre veranstaltet Canon seine hauseigene Expo um zu zeigen, welche Visionen die Ingenieure und Entwickler im Bezug auf die Zukunft der Fotografie haben. Die diesjährige EXPO fand in den Grande Halle de la Villette in Paris statt. Die Pariser Canon Expo zeigte auf über 8.000 Quadratmetern das aktuelle Canon Portfolio aus allen Geschäftsfeldern, angefangen beim Consumer Imaging über die professionellen Print-Produkte bis hin zum Themengebiet Studioumfeld und Kommunikation. Darüber hinaus gaben die Ingenieure des Hauses einen Einblick an welchen Ideen und Produkten sie derzeit arbeiten. Im Bereich der Fotografie präsentierte Canon eine kompakte und leichte Hybridkamera, die sowohl hochauflösende Fotos wie Videos aufzeichnen kann. Diese ist mit einem neuartigen 2/3” CMOS-Sensor ausgestattet, der bei Filmaufnahmen eine Auflösung von acht Megapixeln oder “4K” bietet, was in etwa dem vierfachen des HDTV-Standards entspricht und zudem bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnimmt. Eine andere Studie verwendete die in einer der letzten profiFoto-Ausgaben vorgestellten neuen Super-Sensoren. Der 120 Megapixel-CMOS-Sensor in APS-H-Größe kommt dabei in einer hochauflösenden Panoramakamera zum Einsatz, die per Touch-Display bedient wird, und der 202 x 205 Millimeter große lichtempfindliche CMOS-Sensor soll bei einer Beleuchtungsstärke von nur 1 Lux noch brauchbare Bilder liefern und kommt dementsprechend in einer „Ultra High Sensitivity CMOS Sensor“-Kamera zum Einsatz. Mehr Farben als das menschliche Auge erfassen oder eine herkömmliche RGB-Kamera abbilden kann, zeichnet die „Single-Shot Multi-Band“-Kamera mit ihrem 50-Megapixel-CMOS-Sensor und sechs Farbfiltern auf. Einen neuen Ansatz bei der Datenübertragung zeigte die „Cross Media“-Station. In Zukunft müssen Kamera oder Camcorder nur noch auf die Station gelegt werden und der Download der Daten sowie das Aufladen der Geräte erfolgt völlig automatisch. Ebenso präsentierte Canon ein interaktives „Mixed Reality" Modul – in Echtzeit wurden die reale und die virtuelle Welt kombiniert und ein visuelles Erlebnis geschaffen, bei dem die Bilder nicht nur in einer virtuellen Umgebung „gesehen" wurden, sondern zusätzlich gesteuert und kreiert werden konnten. Mixed Reality von Canon nutzt ein Head-Mounted Display mit eingebauten Kameras und einem Computer, der die Videodaten verarbeitet, um die tatsächliche und virtuelle Realität miteinander zu kombinieren.
Link: www.canon.de
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Die Zukunft der Fotografie
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