Dauerausstellung zur Entwicklung der Foto- und Filmtechnik

10.05.2007

Dank eines Kodak Legats des früheren Kodak Aufsichtsrats Karlheinz Kaske in Höhe von einer Million US-Dollar konnte im Jahr 2000 ein Grundstein für eine Dauerausstellung zur Geschichte der Fototechnik „Foto + Film“ gelegt werden, die nun am 7. Mai eröffnet wurde. Damit hat Kodak dem größten und bedeutendsten Technik-Museum der Welt zu einer weiteren wesentlichen Attraktion verholfen.

Mit der Übergabe des Schecks an den ehemaligen General Direktor des Deutschen Museums, Professor Dr. Wolf Peter Fehlhammer, hat Kodak vor sieben Jahren den Wunsch geäußert, dass die Fotografie, aus deren Geschichte dieses Haus so einmalige kostbare Schätze birgt – sowohl Bilder wie auch Geräte –, in überschaubarer Zukunft wieder adäquat präsent und öffentlich sein wird. Es sollte dem jeweils aktuellen Stand der Technologie gebührend Raum gewidmet und ein Ausblick auf die Zukunft gegeben werden.

Mit rund 600 Exponaten auf einer Fläche von 560 Quadratmetern entführt die jetzt eröffnete Dauerausstellung in die Welt der Foto- und Filmtechnik von 1839 bis in die Gegenwart. Die außergewöhnliche Vielfalt der über 100 Jahre alten Sammlung gewährt umfangreiche Einblicke in den faszinierenden Kosmos der Foto- und Filmgeschichte. Von historischen Raritäten bis zu modernsten Kameras wird sowohl dem technikbegeisterten Profifotografen als auch dem Laien ein interessantes Spektrum an Exponaten geboten. Diese reichen von der Brieftaubenkamera bis hin zu einer der ersten professionellen digitalen Spiegelreflexkameras von Kodak sowie den modernen Digicams der Gegenwart.

Ein Bereich ist zudem wechselnden Ausstellungen gewidmet, die aktuelle Aspekte des technischen Bildes in Wissenschaft und Kunst aufgreifen. Die Sonderausstellung zur Eröffnung zeigt „Atombilder“, die sich mit den unterschiedlichen Visualisierungen dieser kleinsten Bausteine der Materie befassen. Als Gegenpol zu der technischen Dauerausstellung steht in den wechselnden Schauen nicht der bilderzeugende Apparat sondern das Bild selbst im Vordergrund.

Link: www.deutsches-museum.de

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