Die 14-köpfige Jury unter dem Vorsitzenden Diego Goldberg hat heute in Amsterdam die World Press Photo Gewinner 2004 verkündet. Gewinner der 48. Preisverleihung ist der indische Fotograf Arko Datta. Sein Foto zeigt eine indische Frau, trauernd um den Verlust eines Angehörigen, der während der Tsunmi Katastrophe in Asien ums Leben kam. Das Bild wurde in Cuddalore, Tamil Nadu, am 28. Dezember 2004 aufgenommen. Der diesjährige World Press Photo Wettbewerb stellte nebenbei zwei Rekorde auf: 4.266 Fotografen aus 123 Ländern bewarben sich mit 69.190 Fotos um eine Auszeichnung. Nebenbei wurde die Bewertung zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs rein digital vorgenommen und dauerte fast zwei Wochen. Ausgezeichnet wurden 59 Fotografen aus 24 Nationen in 10 Kategorien. Nach den Richtlinien von WORLD PRESS PHOTO müssen die Fotos des Jahres von „großer fotojournalistischer Bedeutung” sein und sich durch „außerordentliche Qualität der visuellen Perzeption und Kreativität” auszeichnen. Mit anderen Worten: die Bilder werden aufgrund ihres Nachrichtenwerts, ihres Inhalts und des individuellen, stilistischen Herangehens an diesen Inhalt ausgewählt.
Die deutschsprachige Ausgabe des neuen World Press Photo Jahrbuchs 2005 erscheint wie in jedem Jahr im GFW-Verlag und ist bis zum 30. April zum Subskriptionspreis von 22 Euro zzgl. Versandkosten im GFW-Shop erhältlich.
Link: www.worldpressphoto.nl
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