Die Ausstellung "Wunden der Welt" im Design Center der Hochschule Hannover, Expo Plaza 2, zeigt vom 8. März bis zum 7. April 2012 Magnum-Fotografien vom spanischen Bürgerkrieg bis zur ägyptischen Revolution.
Das fotografische Selbstverständnis über die notwendige Nähe des Fotojournalisten zu seinem Sujet hat niemand mehr auf den Punkt gebracht als Magnum-Mitbegründer Robert Capa: "Wenn deine Bilder nicht gut genug sind - dann bist du nicht nah genug dran!". Auch für die Fotografen der jüngeren Magnum-Generation hat dieser Satz seine Symbolkraft nicht verloren; das beweisen die jüngsten Bilder aus dem arabischen Frühling. Mit "Wunden der Welt" schickt Magnum Photos sein Archiv zum ersten Mal in Form einer pädagogischen Ausstellung auf Reisen: Die Ausstellung zeigt 53 der wichtigsten Magnum-Arbeiten aus sechs Jahrzehnten Kriegs- und Krisenfotografie und spannt den chronologischen Bogen von den inzwischen historischen und oft zu Ikonen der Fotografie geadelten Bildern von Fotografen wie Robert Capa, Philip Jones Griffiths, Raymond Depardon, Marc Riboud und Werner Bischof hin zur jüngeren Generation der Magnum-Fotografen: Paolo Pellegrin, Thomas Dworzak, Moises Saman, Peter van Agtmael und Alex Majoli. Die Geschichten hinter den Bildern haben Absolventen der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl recherchiert und aufgeschrieben und parallel zur Ausstellung in einem Katalog veröffentlicht. Grundlegende Texte zur Kriegsfotografie - darunter auch ein Beitrag von Fotografie-Professor an der Hochschule Hannover Rolf Nobel - beleuchten das Thema von verschiedenen Seiten.
Foto: Blume gegen Bajonette - Demonstrantin vor dem Pentagon. Washington, 1967. © Marc Riboud / Magnum Photos / Agentur Focus
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Magnum-Ausstellung "Wunden der Welt"
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