Sarah Moon und Robert Delpire wurden mit dem Kulturpreis der Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet.
Sarah Moon, Jahrgang 1941, zählt zu den exponierten Mode- und Porträtfotografinnen der Gegenwart. Neben ihrem Beruf als Mannequin erwarb sie autodidaktisch umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Fotografie. Dies wiederum ermutigte sie, ab 1968 als freiberufliche Fotografin für den Editorial- und Werbebereich tätig zu werden. Schnell folgten zahlreiche Publikationen in internationalen Modezeitschriften und Magazinen. In ihrer freien und angewandten Arbeit entwickelte Moon einen unverwechselbar intimen Bildstil, der abseits der einzelnen Kategorien und Genres immer noch eine große poetische Kraft zu entfalten vermag.
Robert Delpire hat sein Leben in verschiedensten Funktionen als Verleger, Galerist, Kurator und Filmemacher ganz der Verbreitung der Fotografie gewidmet. Delpire veröffentlichte Bücher von Henri Cartier-Bresson, Brassaï, Robert Doisneau oder Henri Lartigue. Zu seinen großen Verdiensten gehört die Herausgabe des Buches „Les Américains“ von Robert Frank (1958) wie auch „Les Allemands“ von René Burri (1963). Weltweit bekannt wurden die von ihm entwickelten „Photo-poche“, die erste Taschenbuchserie zur Photographie.
Der Festakt zur Vergabe des Preises an das berühmte Paar der französischen Kunst- und Photoszene findet am Freitag, den 25. Januar 2008 um 19 Uhr im Schloss Genshagen bei Berlin statt.
Link: www.dgph.de
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