Der Fotograf Prof. Peter Bialobrzeski wird mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet. Die Preisverleihung wird im September im Rahmen der photokina in Köln stattfinden.
Der seit 1971 alljährlich für "vorbildliche Anwendung der Fotografie in der Publizistik" vergebene Preis erinnert an Dr. Erich Salomon, dem der moderne Bildjournalismus seit der Weimarer Republik starke Anregungen verdankt. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer von der Leica Camera AG gestifteten Kamera. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Anders Petersen (Schweden), Martin Parr (England), René Burri (Schweiz), Barbara Klemm (Deutschland) und Robert Frank (USA).
Peter Bialobrzeski begann seine internationale Karriere Ende der 80er Jahre bei Magazinen wie Stern, Telegraph Magazine, ZEIT Magazin und GEO. Die klassische Auftragsfotografie spielt für ihn allerdings seit rund zehn Jahren keine Rolle mehr. Er initiiert seine Arbeiten, die sich im Grenzbereich von Dokumentarfotografie und künstlerischem Statement bewegen, inzwischen immer selbst. Peter Bialobrzeski lebt in Hamburg und arbeitet rund um die Welt an seinen zahlreichen Projekten, in deren Mittelpunkt die Globalisierung der Urbanisierung steht. Dabei ist ihm gesellschaftliche Relevanz genauso wichtig wie die Ästhetik.
Foto: Peter Bialobrzeski, aus der Serie "The Raw and the Cooked"
Link: www.dgph.de
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DGPh zeichnet Prof. Peter Bialobrzeski aus
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