C/ O Berlin konnte sich doch mit dem Eigentümer des Postfuhramts einigen und darf noch bis zum 31. Dezember 2011 in den bestehenden Flächen an der Oranienburger Straße bleiben.
Seit der Kündigung im Postfuhramt im Sommer 2010 sucht die Kulturinstitution C/ O Berlin intensiv nach einem alternativen Standort. Erste Gespräche mit der Jüdischen Gemeinde seit August über eine Nutzung der ehemaligen jüdischen Mädchenschule in der Auguststraße verliefen vielversprechend. Ein Vorvertrag über eine langfristige Nutzung war in Vorbereitung, so dass weitere Optionen wie ein Neubau im Montbijou-Park aufgegeben wurden. Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde hat sich jedoch schließlich gegen das Nutzungskonzept von C/O Berlin und für die Galerie Haas & Fuchs als Mieter entschieden.
C/ O Berlin und die zur ELAD Gruppe gehörige Post Europe B.V. haben sich nun auf eine Verlängerung des Mietverhältnisses über den bisherigen Auszugstermin, dem 31. März 2011, hinaus geeinigt. Dank der Vermittlung von Staatssekretärin Barbara Kisseler, Chefin der Senatskanzlei, und André Schmitz, Staatssekretär für Kultur, ist der Betrieb von C/O Berlin bis zum 31. Dezember 2011 in den bestehenden Flächen des Postfuhramts gesichert. Trotz intensiver Suche wurde bisher kein neuer Standort gefunden. Ziel von C/O Berlin ist es, ein neues Haus in hochfrequenter Lage zu finden und dieses entsprechend den Ansprüchen eines zeitgemäßen Ausstellungsbetriebes zu entwickeln.
Da das Programm für das Jahr 2011 nun ohne Einschränkungen präsentiert werden kann, werden die aktuelle Retrospektive von Robert Mapplethorpe sowie SHOOT! bis 1. Mai verlängert.
Link: www.co-berlin.info
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C/O Berlin darf vorerst bleiben
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