Erste Canon SLR mit dreh- und schwenkbarem Display

Canon EOS 60D: Klappt doch!

26.08.2010

Mit dem Nachfolger der EOS 50D bringt Canon seine erste DSLR mit klappbaren Display auf den Markt. Darüber hinaus finden sich in der rund 1.150 Euro teuren EOS 60D eine Reihe von Ausstattungsmerkmalen aus der EOS 7D wieder, wie beispielsweise der 18 Megapixel APS-C-Sensor, die Full-HD-Videofunktion, das iFCL-Messsystem und der schnelle Digic 4 Prozessor, der schnelle Serienaufnahmen ermöglicht und Empfindlichkeits-Einstellungen bis 12.800 bereit stellt. ProfiFoto und Fotohits konnten ein Vorserienmodell der neuen EOS bereits ausgiebig Testen und wird diese Ergebnisse in der nächsten Ausgabe 10/10 präsentieren.

Das dreh- und schwenkbare Display gehört zu den auffälligsten Veränderungen im Design der neuen EOS. Der drei Zoll (7,7 cm) große TFT bietet eine hohe Auflösung von 1.040.000 Pixeln und ist selbstverständlich LiveView-fähig. Ansonsten würde es ja auch schwerfallen die Full-HD-Videos (1.920 x1080Pixel), die wahlweise mit 30, 25 oder 24 Bildern pro Sekundeaufgezeichnet werden können, zu betrachten. Neben der Full-HD-Varianten können auch HD-Videos mit 720 Pixeln und Bildraten von 50 oder 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Alle Aufnahmeparameter für Video und selbstverständlich auch Foto können manuell eingestellt werden. Dazu gehören beispielsweise die ISO-Werte, die von 100 bis 6400 reichen und wie die der EOS 7D bis ISO 12800 erweitert werden können. Aus der EOS 7D stammt auch die kabellose Blitzsteuerung für externe Speedlites sowie das einfache wie schnelle Bedienkonzept über die Quick Control-Einstellungen. Etwas langsamer als die 7D ist die 60D in Sachen Serienaufnahme. Die EOS 60D schafft 5,3 Bilder in der Sekunde und 58 JPEGs bei voller Auflösung in Folge. Bei der EOS 7D sind es acht Bilder pro Sekunde und 126 JPEGs in Folge. Und auch beim Autofokus werden Unterschiede deutlich. Während die EOS 7D auf 19 Kreuzsensoren mit verschiedenen AF-Modi setzt, kommt bei der EOS 60D ein 9-Punkt-Autofokussystem zum Einsatz. Dieses arbeitet mit dem 63-Zonen-Messystem iFCL zusammen, in dem es beispielsweise die Entfernungsdaten des anfokussierten Motivs an die Belichtungsmessung weiterleitet. Ein neues Ausstattungsmerkmal, was in der EOS 60D Premiere feiert, sind die Kreativfilter, die zusätzlich zu den Bildstilen angewendet werden können und Bildern beispielsweise Körnung oder Farbigkeiten verleihen, oder den Foto den Look einer Miniaturwelt geben. Als Speichermedium setzt die EOS 60D auf SD-Karten. Ein HDMI-Anschluss ermöglicht die direkte Weitergabe von Fotos und Videos an entsprechen kompatible Geräte.

Link: www.canon.de

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