Ferrania: High-Chem contra Gilb

08.09.2004

Mikroporöse Inkjet-Hochglanzpapiere sind wegen ihrer schnellen Trocknung, ihrer Wischfestigkeit und der Kompatibilität sowohl mit Pigment- als auch Farbstofftinten ausgesprochen beliebt. Ihr Nachteil: Die poröse Oberfläche lässt unter anderem Ozonpartikel aus der Luft in den Druck eindringen, wo sie die Tinte angreifen. Dieses als oxidatives Vergilben bekannte Phänomen führt dazu, dass Inkjetdrucke bereits nach einem halben Jahr bis zu 70% ihrer Farbdichte einbüßen können. Mit der patentierten Perdura-Technologie stellt Ferrania Imaging Technologies ein innovatives Verfahren vor, das unerwünschtes Vergilben von mikroporösen Inkjet-Farbausdrucken verhindert und für langlebige Farbbeständigkeit sorgt. Maßgebliche Grundlage dieser Technologie ist ein chemischer Schutz, der bei porösen Inkjet-Hochglanzpapieren als Radikalfänger und Antioxidans wirkt und somit das Vergilben durch Ozon hemmt. Dabei werde, so Ferrania, eine Beständigkeit des gedruckten Bildes erzielt, die der eines Polymerpapiers nahe komme. Mit dem Ferrania Optijet Professional Glossy Photo Paper 280 g wird im vierten Quartal dieses Jahres das erste Inkjetpapier mit Perdura-Beschichtung auf den Markt kommen. Weitere Perdura-Produkte sollen in Kürze folgen. Auf der photokina ist Ferrania Imaging Technologies in Halle 11.1, Stand B038 vertreten.

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