So häufig wie in den vergangenen 12 Monaten wurden die Bilder der Frankfurter Bankentürme noch nie publiziert, gesendet und ins Internet gestellt. Keines dieser Bilder ist aber in der Lage, eine Semiotik der Krise zu entwerfen.
Der Workshop mit Peter Bialobrzeski am Samstag und Sonntag, 11.- 12. Juli von 10-18 Uhr soll Ausschau halten nach den Zeichen der Wirtschaftskrise, nicht nur im Finanzzentrum selbst, sondern auch an der Peripherie oder im vermeintlich reichen Umland. Das scheinbar Unfotografierbare und die Möglichkeiten einer Annährung an komplexe und abstrakte Zusammenhänge bilden den Kern des Seminars.
Für den Workshop wird eine digitale Kamera benötigt. Sie kann auch kompakt sein, muss aber mit der Möglichkeit im RAW Format zu fotografieren ausgestattet sein. Die Workshopgebühr beträgt für FFF-Mitglieder 200 Euro, Nicht-Mitglieder zahlen 300 Euro
Peter Bialobrzeski studierte zunächst Politik und Soziologie. Nach seinem Studium des Kommunikationsdesigns mit Schwerpunkt Fotografie in Essen (Folkwangschule) und London (London College of Printing), arbeitete er zunächst für internationale Zeitschriften, bevor er Ende der 90er Jahre begann, seine Projekte in Buchform zu publizieren. Er gewann zahlreiche Preise u.a. den World Press Photo Award für "Arts/Stories" (2003). Bialobrzeski wurde 2002 als Professor für Fotografie an die HfK Bremen berufen. Er wird von L.A. Galerie, Frankfurt, vertreten. Seine Fotografien werden in Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit gezeigt.
Link: www.ffi-frankfurt.de
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FFI Frankfurt: Der Schatten der Türme - Workshop mit Peter Bialobrzeski
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