Bis 15. April 2011 zeigt die Galerie für Fotografie Gebrüder Marten in Leipzig die Ausstellung Judith Stenneken - Last Call Zentralflughafen Tempelhof. Es ist die erste Soloshow der Künstlerin in Leipzig. Die Arbeit wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet und gilt als Entdeckung im Genre der subjektiven Dokumentarfotografie.
Judith Stenneken zeigt in ihrer Serie die langsame Außerbetriebnahme des Flughafens Tempelhof. „Wenn ich die Haupthalle betrete, überfällt mich Stille. Im Gegensatz zum Stress der lärmenden Großstadt herrscht hier Ruhe", sagt die Künstlerin. Es ist das drittgrößte zusammenhängende Gebäude der Welt. Der Architekt Norman Foster beschreibt es als “die Mutter aller Flughäfen”. Während der russischen Blockade 1948-1949 war es der Lebensretter für Millionen Westberliner. Der Flughafen Tempelhof wurde trotz jahrelanger Proteste am 30.10.2008 geschlossen. Judith Stenneken wurde 1979 in Gütersloh geboren, studierte von 2006 bis 2009 an der Ostkreuzschule Berlin Fotografie. 2009 gewann sie den 1. Preis in der Kategorie Wettbewerb beim F/Stop Festival in Leipzig und 2010 den mit 25.000 Dollar dotierten Photography Book Now Award. 2011 beginnt sie ein Zweitstudium zum Master of Arts in Fotografie am London College of Communication.
Foto: Judith Stenneken
Link: www.martengalerie.com
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Judith Stenneken - Last Call Zentralflughafen Tempelhof
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