Sie zählte zu den bedeutendsten Dokumentar- und Reportagefotografen, ihr Metier war die Street-Photography. Helen Levitt verstarb im Alter von 95 Jahren in ihrem New York, wo sie 1913 auch geboren wurde. Ihren besonderen Blick für die Motive der Straße verdankte die damals junge Levitt dem großen Henri Cartier-Bresson, den sie 1935 erstmals traf. Fasziniert vom Medium Fotografie und dessen dokumentrischer Kraft begann Levitt die sozialen Unterschichten in ihrem Land zu fotografieren. 1938 folgte ein weiterer prägender Lebensabschnitt, Levitt wurde die Assistentin von Walker Evans. Drei Jahre später bandelte Levitt mit dem Medium Film an. Von diesem Zeitpunkt an arbeitete Levitt zweigleisigt. Foto und Film waren die Medien – das Leben auf der Straße das große verbindende Thema. Das Levitt ein Außnahmetalent war zeigen die zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen. 1943 zeigte das Museum of Modern Art in New York Levitt-Einzelausstellung, 1948 war Levitt in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ für einen Oscar nominiert. Ende der 50er Jahre kehrte die Künstlerin zur Fotografie zurück, zunächst mit Farbbildern, später wieder mit den für ihren STil charakteristischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen.
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Helen Levitt verstorben
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