Nach den zum Teil herben Kursverlusten aufgrund des Erdbebens in Japan, konnten sich die Aktien der im Index Nikkei 225 geführten großen Kamerahersteller in den vergangenen Tagen wieder sichtlich erholen.
Zwar gibt es bei vielen Unternehmen noch immer keine klaren Erkenntnisse über die genauen Schäden durch die Katastrophe und in vielen Betrieben ruht weiterhin die Produktion. Verschiedenen Unternehmensnachrichten zufolge scheint die Lage in den Produktionsstätten aber nicht so dramatisch zu sein, wie zunächst befürchtet. Einen weiterhin sehr bedrohlichen Faktor stellt allerdings die völlig unklare Situation rund um das Kernkraftwerk in Fukushima dar.
Unsere Aufstellung der Aktienkurse von den wichtigsten Kameraproduzenten vom 15. März haben wir nach Handelsschluss der Tokioter Börse zum Freitag den 18. März 2011 entsprechend aktualisiert. Alle Angaben wurden in Euro umgerechnet.
Canon: 31,12 (15. 03.: 28,60)
Casio: 5,39 (15. 03.: 5,06)
Fujifilm: 26,00 (15. 03.: 20,13)
Nikon: 13,50 (15. 03.: 12,40)
Olympus: 19,56 (15. 03.: 17,27)
Panasonic: 8,55 (15. 03.: 6,87)
Ricoh: 12,41 (15. 03.: 7,58)
Sony: 22,28 (15. 03.: 20,23)
So weit die Chronistenpflicht.
Viel wichtiger aber ist: Neben vielen Millionen Menschen blickt auch das ProfiFoto-Team an diesem Wochenende voller Sorge auf den Nordosten Japans. Wir hoffen, dass es doch noch gelingen wird, den Super-GAU zu verhindern. Zugleich sind unsere Gedanken bei den vielen tausend Betroffenen, die durch die Katastrophe ihre Angehörigen verloren haben und selbst unter widrigsten Umständen um ihr eigenes Überleben kämpfen. Gebäude und Produktionsanlagen sind ersetzbar...
(Bild: Thommy Weiss/pixelio)
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Aktien wieder auf Erholungskurs
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