Japanische Kameraindustrie

Kursverluste auf breiter Front

15.03.2011

Das verheerende Erdbeben, die Tsunami-Welle und die Unsicherheit über die weiteren Vorkommnisse in den Atomkraftwerken haben den japanischen Aktienmarkt massiv gedrückt. So sank der Nikkei-Index vor allem durch Panikverkäufe allein am 15. März 2011 und rund zehn Prozent. Zu den großen Verlierern gehörten Unternehmen aus dem Bereich Energieversorung und dem Automobilbau. Aber auch die großen japanischen Kamerahersteller mussten zum Teil zweistellige Verluste hinnehmen.

Unsere Aufstellung der wichtigsten Kameraproduzenten zeigt den jeweiligen Aktienkurs zum Ende des Handelstages sowie die Veränderung gegenüber dem Vortag:

Canon: 28,60; -6,23%

Casio: 5,06; -11,33%

Fujifilm: 20,13; -7,58%

Nikon: 12,40; -14,49%

Olympus: 17,27; -13,72%

Panasonic: 6,87; -11,28%

Ricoh: 7,58; -8,07%

Sony: 20,23; -8,09%

Wann sich die Talfahrt verlangsamen oder gar wieder mit ansteigenden Kursen zu rechnen sein wird, ist derzeit noch völlig unklar.

(Foto: Pixelio.de/Gerd Altmann)

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