Noch bis zum 21. Mai zeigt die Robert Morat Galerie in der Kleinen Hamburger Straße 2 in Berlin eine Werkschau von Jessica Backhaus.
Jessica Backhaus, Jahrgang 1970, wuchs in Berlin auf. Sie studierte Fotografie und Visuelle Kommunikation in Paris, wo Gisèle Freund zu ihrer wichtigsten Lehrerin und Mentorin wurde. Nach ihrem Studium lebte sie von 1995 bis 2010 in New York. Im letzten Jahr ging sie zurück in ihre Heimatstadt Berlin. Jessica Backhaus gilt heute als eine der wichtigsten Vertreterinnen zeitgenössischer Fotografie aus Deutschland. Ihre Arbeit wird international ausgestellt und publiziert und findet sich in wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen wie dem Museum of Fine Arts, Houston, der Margulies Collection in Miami oder der Sammlung der Deutschen Börse in Frankfurt. Im Jahr 2005 veröffentlicht der Kehrer Verlag, Heidelberg, Jessica Backhaus‘ erstes Buchprojekt „Jesus and the Cherries“, das auch ihre ersten internationalen Ausstellungserfolge als Fotokünstlerin markiert. Im Jahr 2008 folgen zwei weitere Publikationen: „What still remains“ und „One Day in November“. 2010 legt Jessica Backhaus ihr viertes Buch „I wanted to see the World“ vor, ebenfalls erschienen im Kehrer Verlag. Die Ausstellung Robert Morat Schauraum Berlin zeigt Arbeiten aus allen vier bisher veröffentlichten Serien und unternimmt den Versuch eines Querschnitts aus Jessica Backhaus‘ Arbeit der vergangenen zehn Jahre.
Foto: Jessica Backhaus "Longing for the Unknown" aus der Serie „What still remains“
Link: www.robertmorat.de
Diesen Artikel: Drucken Kommentieren Newsletter bestellen


Die Gewinnerarbeiten des Canon Profifoto Förderpreises zum virtuellen Durchblättern auf dem iPhone. Jetzt kostenlos bei iTunes verfügbar!
Neueste Kommentare zum Artikel:
Robert Morat Galerie Berlin
Aktuelle Diskussionsbeiträge (insgesamt: 0)