Jörn Vanhöfens sensible und poetische Bilder konfrontieren den Betrachter mit den Folgen des weltweiten Wachstums.
Geboren 1961 in Dinslaken, reist Jörn Vanhöfen für seine Bilder in Gegenden unserer Welt, die sich rasend schnell verändern. Immer sind es Orte, an denen man rückhaltlos an permanentes Wachstum und grenzenlosen Profit glaubt, sind doch die Auswirkungen dieser fatalen Einstellung die Zielobjekte seiner fotografischen Arbeit. In Afrika, Europa, Asien und Nordamerika fotografiert Vanhöfen überall dort, wo sich Folgen unübersehbar zeigen: an der Chicagoer Börse und in den Townships in Kapstadt. Er dokumentiert Apuliens Waldbrände und verlassene Detroiter Fabriken, aber auch den Schrottplatz seiner Heimatstadt im Ruhrgebiet in eigentümlich poetischen Fotografien. Seine Bilder sind von faszinierender Schönheit und manifestieren gleichzeitig die unausweichlichen Konsequenzen menschlichen Handelns. Hatje Cantz Verlag, 148 Seiten, 64 Abb. in Farbe, gebunden, Deutsch/Englisch, 58 Euro, ISBN 978-3-7757-2975-8.
Link: www.hatjecantz.de
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