Am frühen Donnerstagmorgen hat Kodak in New York Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Trotzdem sollen die Geschäfte weiter laufen. So gewährt die Bank Citigroup Inc. einen Kredit von nahezu einer Milliarde Dollar.
Kodak hat in der Zwischenzeit Dominic Di Napoli, Spezialist des internationalen Beratungsunternehmens FTI Consulting Inc., als Hauptverantwortlichen für den Restrukturierungsprozess benannt. Berichten zufolge soll das Verfahren bis 2013 beendet sein.
Antonio Perez, der nach internen Informationen CEO von Kodak bleiben soll, äußerte selbst im vergangenen Herbst gegenüber der Washington Post, sein Unternehmen sei fünf Jahre zu spät dran, um schnell und problemlos in das digitale Zeitalter durchzustarten.
Bereits seit 2008 soll das Traditionsznternehmen rote Zahlen schreiben. Seit 2003 schloss Kodak 13 Fabriken und über 100 Labore. Bereits seit Juli letzten Jahre soll nach einem Käufer für Patente im Bereich der digitalen Bilderstellung gesucht werden. Parallel strebt Kodak Patentklagen gegen diverse Elektronikfirmen an – nach Apple und Fujifilm jetzt gegen Samsung.
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