Kodak steckt bekanntlich in einer Krise. Nach dem der Aktienkurs des Konzerns in den vergangenen Tagen deutlich nach unten gegangen war, widersprachen die Amerikaner zwar Gerüchten, man plane einen Insolvenzantrag. Der ehemals größte Fotokonzern der Welt dementierte aber nicht ausdrücklich einen Bericht der Finanznachrichtenagentur "Bloomberg", wonach ein Antrag geprüft worden sei. Daraufhin verlor die Aktie des Unternehmens am Freitag fast 54 Prozent ihres Wertes auf nur noch 0,78 Dollar. Nach der Kodak-Stellungnahme erholte sich das Papier nachbörslich allerdings wieder um gut 35 Prozent.
"Kodak will allen seinen Verpflichtungen nachkommen und hat keine Absicht, einen Insolvenzantrag zu stellen", erklärte das Unternehmen. Kodak dementierte den Bericht über die Überlegungen zugleich nicht ausdrücklich: "Es ist nicht ungewöhnlich für ein Unternehmen im Wandel, alle Optionen zu prüfen und eine Vielfalt externer Berater zu engagieren."
Konzernchef Antonio Perez versucht derzeit, das 131 Jahre alte Unternehmen als Druck-Spezialisten neu zu positionieren. Um die Finanzen aufzubessern, griff Kodak in den vergangenen Jahren auch zu Patentklagen und bietet derzeit rund 1.100 Patente zum Verkauf an. Bis Ende des Jahres sollen die Bargeldreserven mit Verkäufen unter anderem des Patent-Portfolios nach bisherigen Plänen auf 1,6 bis 1,7 Milliarden Dollar steigen.
Link: www.kodak.de
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Konzern dementiert Insolvenz-Gerüchte
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