Am 29. September wird im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus die Fotoausstellung „Ostzeit. Geschichten aus einem vergangenen Land“ eröffnet. Bis zum 8. Januar 2012 sind Bilder der vier ostdeutschen Fotografen Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Ute Mahler und Werner Mahler zu sehen.
Die rund 160 Schwarzweißfotografien erzählen authentisch von einem Land, das nicht mehr existiert, aber in diesen Bildern konserviert wurde. Neben wichtigsten Arbeiten der Künstler – von Harald Hauswalds Alltagsbetrachtungen über die Modefotografie Ute Mahlers bis zu Sibylle Bergemanns vielfach ausgezeichneter Dokumentation über die Entstehung des Marx-Engels-Denkmals – wurden auch unbekannte Serien ausgewählt, die so noch nie präsentiert wurden. So erkundete Sibylle Bergemann in einer konzeptionellen Arbeit den Wohnungstyp P2, Werner Mahler hat eine Abiturklasse von 1978 bis heute mit der Kamera begleitet, und Ute Mahler präsentiert ihre Eindrücke vom 1. Mai 1980. Abgerundet wird die Ausstellung durch Bilder über die Wendezeit vom französischen Fotografen Maurice Weiss, der ebenfalls Mitglied der Agentur Ostkreuz ist.
Foto: Sibylle Bergemann, Das Denkmal, 1976, Silbergelatineabzug © Sibylle Bergemann / OSTKREUZ
Link: www.museum-dkw.de
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Ostzeit. Geschichten aus einem vergangenen Land
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