Als erstes Modell des neuen Leica D-Systems ist die Leica Digilux 3 mit einem Bajonett im FourThirds Standard ausgestattet. Von der weitgehend baugleichen Panasonic Lumix L1 bereits bekannt ist das FourThirds kompatible Wechselobjektiv D Vario–Elmarit 2,8-3,5/14-50 ASPH mit einem Brennweitenbereich von 28 bis 100 Millimetern (äquivalent Kleinbild). Außerdem können alle sonstigen FourThirds-Objektive von Olympus und Sigma verwendet werden.
Die Eckdaten der Digilux 3 sind mit denen der Lumix L1 identisch (siehe ProfiFoto 4/06): integrierter Bildstabilisator, 7,5 Megapixel LiveMOS-Sensor für eine Echtzeit-Livebild-Funktion, 2,5“ großes Kameradisplay und Ultraschall-Staubschutzfilter.
Für die Abstimmung der Farben, des Kontrasts und der Bildschärfung hat Leica jedoch ein eigenes Profil entwickelt, das sich an den Bildeigenschaften orientiert, die stärker jenen von Profi-Filmmaterial und Fachentwicklungen entspricht, als dies bei der Lumix der Fall ist. Durch traditionelle Bedienelemente wie einem Zeitenring auf der Kamera und manuellen Einstellringen für Blende, Zoom und Fokussierung am Objektiv lässt sich die Leica wie ein analoges Kameramodell bedienen.
Zum Aufpreis von rund 500 Euro für das Set aus Kameragehäuse und Objektiv gegenüber der Lumix L1 bietet die Digilux einen erweiterten Lieferumfang, der unter anderem eine 1 GB SD-Karte sowie ein umfangreicheres Softwarepaket (Adobe Photoshop Elements 4.0 (PC)/3.0 (Mac), Quicktime Movie Player) umfasst.
Link: www.leica-camera.com
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