Wie Leica mitteilt, kann es bei der seit Ende Oktober ausgelieferten M8 unter "bestimmten, recht seltenen Aufnahmebedingungen" vereinzelt zu Störeffekten wie "Banding" (Streifenbildung) und „Mirror/Ghost Effects" (Doppelbilder/Nachzieheffekte) kommen. Das Unternehmen: "Wir sind sicher, dass die Kameras, die das Werk ab dem 27. November verlassen, als fehlerfrei getestet sind."
Allen Kunden, die eine Kamera vor diesem Auslieferungstermin erhalten haben, wird eine kostenlose Nachbesserung durch den Customer Service der Leica Camera AG in Solms angeboten. Dafür kann man sich ab dem 06. Dezember 2006 auf der Webseite der Traditionsfirma registrieren. Nach erfolgter Registrierung wird sich der Customer Service mit dem Kunden in Verbindung setzen und einen Termin zur Einsendung der Kamera vereinbaren.
Neben den oben beschriebenen Effekten kann es noch zu einer erhöhten Empfindlichkeit für Infrarotlicht kommen (schwarze Kunstfasern erscheinen im Foto in Magentatönen). Leicas Lösung: Spezielle, aufschraubbare UV/ IR-Sperrfilter. Für die kompakte Bauform der Leica M sei die Kombination eines dünnen Absorptionsfilters vor dem Sensor und eines aufschraubbaren Interferenzfilters vor dem Objektiv die technisch beste Lösung. Der Farbeffekt durch infrarotes Licht werde so vollständig behoben. Bei Brennweiten von 16-35mm empfielt das Unternehmen 6-bit codierte Objektive, um eine Farbverschiebung zum Bildrand zu vermeiden. Es entstehen keine Nachteile für die Aufnahmen, wenn bei der M8 eine aktuelle Firmware (mindestens 1.10; verfügbar ab Anfang Dezember 2006) zum Einsatz kommt. Leica bietet jedem Kunden der M8 kostenlos eine Grundausstattung mit zwei UV/ IR-Sperrfiltern im Durchmesser nach Wahl an. Die Auslieferung beginnt ab Anfang Februar 2007. Auch hier kann die Anmeldung über die Website erfolgen.
Link: www.leica.de
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