Unter dem Decknamen Luisa hat Leica eine neue Generation von Digitalkameras entwickelt, die ab Januar 2010 die Lücke zwischen den digitalen Kompaktkameras „made by Panasonic“ und den kostspieligen Systemkameras schließen soll.
Die 1.550 Euro teure Kamera ist mit einem CMOS-Bildsensor im APS-C-Format und einem ELMARIT 1:2,8/24 mm ausgestattet. Ihr klares kompaktes Design erinnert auf den ersten Blick an das der M-Kameras. Und auch auf den Zweiten wirkt sie durch ihre solide Bauweise aus Metall und ihrer griffigen, hochwertigen Belederung wie eine typischen Leica. Die Kamera bietet übersichtliche Funktionen und ist für den ganz unkomplizierten Umgang mit zahlreiche Automatikfunktionen und Autofokus ausgestattet. Zusätzlichen kreativen Spielraum bieten die manuellen Steuerungsmöglichkeiten. Die maximale Empfindlichkeit liegt bei ISO 3200.
Was fehlt ist ein optischer Sucher, den die Live-Wiedergabe auf dem 2,7 Zoll-Display ersetzt, das den Platz auf der Rückwand der Kamera fast vollkommen ausfüllt. Optional lieferbar ist für Puristen jedoch ein Aufstecksucher (279 Euro) mit 36 mm-Leuchtrahmen. In das Gehäuse integriert ist ein versenkbarer Blitz, der zumindest als Aufhellblitz gute Dienste leisten kann. Für mehr Leistung und flexiblere Lichtführungen steht ein Blitzschuh für Systemblitzgeräte zur Verfügung.
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Leica X1: Deckname Luisa
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