Der Band versammelt hochinteressante fotografische Arbeiten des Malers und Grafikers Lyonel Feininger.
Lyonel Feininger machte erste fotografische Versuche erst im Alter von 58 Jahren, als er bereits fast zehn Jahre Meister am Bauhaus war. Vermutlich inspiriert von seinen Söhnen Lux und Andreas und den experimentellen Fotografien seines Dessauer Nachbarn Lásló Moholy-Nagy, griff der Künstler ab 1928 zur Kamera und versuchte sich in einer Vielzahl von Techniken der Avantgarde. Der Maler kristalliner Architekturen und Landschaften hinter hinterließ faszinierende Nachtaufnahmen, Doppelbelichtungen, Negativkopien und beunruhigende Bilder von Schaufensterpuppen oder Reflexionen. Die Publikation konzentriert sich auf seine aktivste Zeit in diesem Medium. Sie wirft Licht auf diesen wenig bekannten Werkteil und lotet anhand von rund 70 Originalabzügen dessen Bedeutung innerhalb von Feiningers Oeuvre aus. Hatje Cantz Verlag, 152 Seiten, 111 Abb., gebunden,
29,80 Euro, ISBN 978-3-7757-2788-4.
Link: www.hatjecantz.de
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Fotografien 1928-1939
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