Fara Phoebe Zetzsche, Fotografiestudentin an der Fachhochschule Hannover, hat den renommierten Mark-Grosset-Preis gewonnen. Diesen Preis gewinnen die FHH-Studierenden bereits das vierte Mal in Folge. Der Preis ist nach dem verstorbenen Chef der renommierten französischen Fotoagentur "RAPHO" benannt und wird auf dem Fotofestival "Promenades Photographiques" im französischen Vendôme verliehen. Das Festival findet zum 7. Mal statt, in diesem Jahr vom 17. Juni bis zum 18. September.
Den Preis gewinnt Fara Zetzsches für ihrere Arbeit "Hoard and Clutter - Aus dem Alltag einer Messie-Familie". Die Fotoreportage zeigt eine gut sanierte Gründerzeitvilla zwischen Weinbergen und Elbauen. Das Säulenportal ist verschlossen. Dahinter hat die Großfamilie, die sie bewohnt, Möbel, Pappkartons, knittrige Klamotten, Kunststofftüten, ungeöffnete Verpackungen und abgegriffene Spielsachen bis unter die Decke aufgetürmt. Im Schlafzimmer führt ein schmaler Gang zu einem Fernseher, vor dem sich die Kinder die Nachmittage vertreiben. Mit dieser Arbeit hat Fara Phoebe Zetzsche im vergangenen Jahr die ehrenvolle Erwähnung beim UNICEF-Foto des Jahres erhalten.
Foto: Fara Zetzsches, Hoard and Clutter - Aus dem Alltag einer Messie-Familie
Link: www.fh-hannover.de
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