Monströse Megapixelmassen

13.03.2007

Es gibt durchaus Anwendungsgebiete für Digitalkameras, deren Auflösung so hoch ist, dass man eine Speicherkarte mit Gigabyte-Kapazität mit nur einem einzigen Foto füllen kann. Museen zum Beispiel, die möglichst präzise und extrem hochauflösende Bilddaten von Kunstwerken anfertigen wollen. Oder Teleskope wie das Hubble, bei dem die Anzahl der Pixel nicht hoch genug sein kann, um jeden noch so winzigen Himmelskörper vergrößern zu können. Die US-Firma Betterlight bietet solche Highend-Kameras an - eines der laufenden Projekte ist ein Rückteil, dessen Auflösung rund 416 Megapixel beträgt. Ein Bild schluckt problemlos etwa 800 Megabyte auf einem Datenträger. Deshalb wird dieses Rückteil auch nicht mit herkömmlichen Speicherkarten betrieben, sondern mit internen Festplatten, die 40 oder 80 Gigabyte Kapazität bieten. Der Bildsensor selbst ist 72 mal 96 Millimeter groß und ist im Zusammenspiel mit der Kameraelektronik laut Hersteller in der Lage, 70 Linienpaare pro Millimeter mit 60 Prozent Kontrast darzustellen - das soll so präzise sein, dass kaum ein kompatibles Objektiv der Welt eine entsprechend hohe Abbildungsleistung bieten kann. Die ISO-Empfindlichkeiten reichen übrigens von 64 bis 1.000. Das derzeitige Top-Modell des Herstellers, Super10K-HS, kostet rund 23.000 Dollar - kein Schnäppchenalarm.

Link: www.betterlight.com

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