Canon runderneuert seine DSLR Einsteigerklasse: Während die neue EOS 600D eine Auflösung von 18 Megapixel und einen dreh- und schenkbaren Monitor bietet, muss das ebenfalls neue Basismodell 1100D mit 12,2 Megapixeln auskommen.
Die EOS 600D bietet mit ihrem 18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor und dem DIGIC-4-Bildprozessor mit 14-Bit-Bildverarbeitung praktisch alles, was man für Fotos und HD-Movies braucht. Bei schwachem Licht hilft ihr großer Empfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis ISO 6.400, der auf ISO 12.800 erweitert werden kann.
Geschrumpfte 60D
Reihenaufnahmen sind mit 3,7 Bildern pro Sekunde möglich. Die Scharfstellung übernimmt der Weitbereich-Autofokus mit neun AF-Messfeldern, darunter ein zentrales AF-Messfeld mit besonders lichtempfindlichem Kreuzsensor. Das von der semiprofessionellen EOS 7D übernommene iFCL AE-Messsystem mit einem Dual-Layer-Sensor misst Schärfe, Farbe und Helligkeit in über 63 Zonen. Der neue vollautomatische „Scene Intelligent Auto“-Modus analysiert das Motiv und wählt automatisch die optimalen Einstellungen. Letzteres gilt auch für den neuen Picture Style ‚Auto‘, der automatisch Feineinstellungen an den Farben vornimmt. Mit Basic + lässt sich die Atmosphäre im Motiv ändern; zur Auswahl gibt es acht Optionen, zum Beispiel „Warm“, „Kühl“ oder „Intensiv“. Der 7,7 Zentimeter (3,0 Zoll) Clear View LCD-Monitor der 600D mit Seitenverhältnis 3:2 ist dreh- und schwenkbar und verfügt über zirka 1.040.000 Bildpunkte. Diverse Creative-Filter animieren zum Experimentieren: Der Fischaugeneffekt bewirkt Verzeichnungen, wie sie für ein Fischaugenobjektiv typisch ist; der Miniatureffekt verwandelt reale Szenen in verblüffend echt aussehende Modell-Landschaften. Spielzeugkameraeffekt, Körnigkeit S/W und Weichzeichner sind zusätzliche Optionen für das komfortable Experimentieren mit den Aufnahmen. Der Moviemodus der EOS 600D zeichnet 1080p-Full-HD-Videos auf. Für entfernte Motive gibt es die neue Funktion „Movie Digital Zoom“, die unter Beibehaltung der Full-HD-Qualität das Bild in der Sensormitte von 3- auf 10fach vergrößert. Die Funktion Video-Schnappschuss ermöglicht die Aufzeichnung kurzer Clips von zwei, vier oder acht Sekunden Länge, die direkt in einem Video-Schnappschuss-Album gespeichert und zu einem Einzelvideo kombiniert werden können. Die EOS 600D mit EF-S 18-55 mm IS II kostet 849 Euro.

EOS 1100D
Während die 600D das Canon Sortiment erweitert, löst die neue EOS 1100D das bisherige Einsteigermodell 1000D ab. Neu ist ihr 720p-HD-Moviemodus, der hellere optische Sucher mit 95 Prozent Bildfeldwiedergabe und der Live-View-Modus. Die EOS 1100D hat einen APS-C-CMOS-Sensor mit 12,2 Megapixeln und den aus diversen Schwestermodellen bekannten DIGIC-4-Bildprozessor. Reihenaufnahmen sind mit drei JPEG-komprimierten Bildern pro Sekunde möglich, ihr ISO-Bereich reicht von ISO 100 – ISO 6.400. Die Scharfstellung erledigt ein 9-Punkt-Weitbereich-Autofokus. Auch die EOS 1100D nutzt das iFCL Belichtungsmesssystem, der EOS 7D sowie die Basic+ und Creative-Filter der 600D. Ihr 6,8 Zentimeter (2,7 Zoll) großer LC-Monitor verfügt über eine Auflösung von zirka 230.000 Bildpunkten. Zum kabellosen Datentransfer hat die EOS 1100D „Eye-Fi-connected"-Funktionen für den Einsatz mit Eye-Fi-Speicherkarten, die über einen eingebauten Wi-Fi-Transmitter verfügen. Die EOS 1100D mit EF-S 18-55 IS II ist für 549 Euro zu haben.
Link: www.canon.de
Diesen Artikel: Drucken Kommentieren Newsletter bestellen


Die Gewinnerarbeiten des Canon Profifoto Förderpreises zum virtuellen Durchblättern auf dem iPhone. Jetzt kostenlos bei iTunes verfügbar!
Neueste Kommentare zum Artikel:
Canon EOS 600D + 1100D
Aktuelle Diskussionsbeiträge (insgesamt: 0)