Nikon D2xs

01.06.2006

Im Juli kommt der Nachfolger der 2004 vorgestellten Nikon Profikamera D2x in den Handel. Die umfangreichen Modellpflegemaßnahmen zeigt der Namenszusatz „s“ der in Sachen Auflösung und Bildfolge identischen Kamera an.

Zu diesen Neuerungen zählen unter anderem die verbesserte Sucheransicht bei Verwendung des Highspeed-Bildformats - was die Bestimmung des Bildformats erleichtert -, ein neuer LCD-Monitor mit einem Betrachtungswinkel von 170°, eine deutlich gestiegene Akkukapazität und viele Features der Kamerafirmware. Gleich geblieben sind die technischen Grunddaten: Wie das Vorgängermodell bietet die D2xs mit ihrem 23,7x15,7 mm CMOS-Sensor eine Auflösung von 12,4 Megapixel. Nutzt man bei der D2xs den Highspeed-Modus fällt gegenüber der Vorgängerin auf, dass die Maskierung des nicht erfassten Randbereichs im Sucher jetzt durch eine teiltransparente Abschattung mittels Polymer-Flüssigkristall-Technologie erfolgt. Außerdem ist in diesem Modus jetzt auch die 3D Color-Matrixmessung uneingeschränkt nutzbar. Im Highspeed-Modus sind ansonsten wie gehabt acht Bilder pro Sekunde mit einer auf 6,8 Megapixel reduzierten Auflösung möglich. Durch den dazu verkleinerten Bildfeldausschnitt beträgt der Brennweiten-Verlängerungsfaktor dann (KB-Äqivalent) 2,0 statt 1,5. Außer dem bereits erwähnten, verbesserten Betrachtungswinkel zeichnet sich der TFT-Monitor der D2xs auch durch eine verbesserte Kalibrierung bei der Fertigung aus, was der Konstanz der Farbwiedergabe zugute kommt.

Darüber hinaus bietet der neue Lithium-Ionen-Akku, der auch im Vorgänger genutzt werden kann, mit 2.500 mAh statt bislang 1.900 deutlich mehr Leistung. Eine verbesserte Fixierung verhindert außerdem das versehentliche Herausreißen des USB-Kabels aus der Kamera. Ebenfalls überarbeitet wurde die Firmware. Neben dem jetzt verfügbaren Schwarzweiß-Modus ermöglicht die D2xs die Nutzung des Adobe RGB Farbraums in allen drei Farbmodi statt wie bislang nur im Mode II. Zudem lässt sich die Empfindlichkeit jetzt zwischen ISO 800 und 1.600 (H1 Setting) in Schrittweiten von _ und 1/3 Blendenstufen wählen. Ebenfalls auf das Konto der Firmware geht eine weiter verbesserte Autofokusleistung in Punkto Motiverkennung und Schärfenachführung. Beim AF Lock-on kann das Timing jetzt zwischen „normal“, „kurz“ oder „lang“ eingestellt werden, je nachdem wie schnell der Autofokus auf Objekte reagieren soll, die ins Bildfeld geraten. Für Nutzer mehrerer Bodys besteht die Möglichkeit, Kameraeinstellungen mittels CF-Karte auf andere Gehäuse zu übertragen. Bis zu acht benutzerdefinierte Einstellungen können unabhängig davon so gespeichert werden, dass sie nicht automatisch überschrieben werden.

Der von Nikon empfohlene Verkaufspreis der Neuen liegt mit 5.069 Euro allerdings einiges über dem aktuellen Straßenpreis der D2x, die zur Zeit noch für rund 3.500 Euro zu haben ist.

Link: www.nikon.de

zurück zur Übersicht


Soziale Netzwerke





Diesen Artikel:   

ProfiFoto Ausgabe 6/12

  • Test: Nikon D800 vs. Hasselblad H4D-40
  • Nikon D3200 - 24 Megapixel in der Einsteigerklasse
  • Spezial: 25 Jahre Canon EOS
  • Julia Bauch, Frauke Engler: Garten Eden - Canon Profifoto Förderpreis
  • Phase One Media Pro - Ordnung ins Bilderchaos
  • Fotoakademie-Koeln - Class of 2012
  • u.v.m.

» E-Reader
» Artikel der aktuellen Ausgabe

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

CPFP iPhone App

Die Gewinnerarbeiten des Canon Profifoto Förderpreises zum virtuellen Durchblättern auf dem iPhone. Jetzt kostenlos bei iTunes verfügbar!

Facebook

FotoTV

WhiteWall