Können Bilder Kriege und Krisen beenden, können sie die Weltöffentlichkeit aufrütteln? Dieser Frage widmet sich im NRW-Forum Düsseldorf vom 24. September bis 8. Januar 2012 die Ausstellung “Frontline” anhand der Arbeiten von neun Fotografen der berühmten Fotoagentur Magnum.
Das NRW-Forum spannt in “Frontline” den Bogen von den inzwischen Kriegsbildern der Magnum-Gründer Robert Capa, George Rodger, Henri Cartier-Bresson und David Seymour hin zu den Fotografien der fünf jungen Magnum Fotografen: Thomas Dworzak, Dominic Nahr, Moises Saman, Peter van Agtmael und Alex Majoli. Sie fotografieren in den Krisenherden von Heute, liefern die brandaktuellen Bilder aus den Ländern Arabiens von den Aufständen gegen die dort herrschenden supressiven Regime, sind heute wieder unterwegs an die neuen Fronten. Die Fotografien der fünf jungen Magnum Fotografen sind gerade erst entstanden. Geradezu unglaubliche Bilder gelangen aus dem libyschen Krieg und von den Schauplätzen der „Arabellion“ in die Medien. Es sind neue, andere Bilder, Bilder die den Zeitläufen geschuldet sind: jungen Araber mit Smartphones und Laptops inmitten von Chaos, per SMS organisierte Massen-Aufstände unter höchster Bedrohung.
Foto: Robert Capa. Cordoba front. 1936. Loyalistischer Soldat im Moment des Todes. © International Center of Photography/Magnum Photos
Link: www.nrw-forum.de
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