Olympus in Japan hat es geschafft, bis zum festgesetzten Termin (14. Dezember) die für fünf Jahre rückwirkend geänderten Bilanzen vorzulegen. Damit konnte der Ausschluss von der Börse Tokyo verhindert werden. Laut Aussage von Prüfern soll Olympus aber weiter unter Beobachtung bleiben.
Die jetzt vorgelegten Zahlen belegen nicht nur ein Loch in den Bilanzen von umgerechnet 826 Millionen Euro, sondern zeigen auch ein von März 2007 bis September 2011 deutlich abgeschmolzenes Barvermögen (von 225 auf 46 Milliarden Yen).
Damit wird Olympus nach Ansicht verschiedener Investoren zum Übernahme-Kandidat, weil dringend neues Kapital benötigt wird. Nach Aussage der Nachrichtenagentur Reuters wird derzeit in der Branche spekuliert, ob nicht entweder Fujifilm oder Hoya Anwärter für eine Olympus-Übernahme sein könnten.
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Bilanzen rechtzeitig vorgelegt
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