Olympus E-620: Modellpflege

24.02.2009

Einer der Vorteile des Four Thirds Standards ist bei der E-620 auf einen Blick erkennbar: Sie ist kompakt und leicht und ihr ergonomisches Design erinnert an das legendäre OM-System. Fortschrittlicher als beim OM-System präsentiert sich das neue 7-Punkt-AF-System mit fünf Kreuzsensoren, das auf der für die E3 entwickelten Technik basiert. Zusammen mit SWD-Objektiven verspricht Olympus schnelle AF-Geschwindigkeiten. Neben dem neuen Autofokus verfügt die E-620 über einen 12,3-Megapixel-Live-MOS-Sensor und einen TruePic III+ Prozessor der neuesten Generation, die es zusammen auf eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu vier Bildern pro Sekunde bringen. Der optische Sucher bietet ein Sucherbildfeld von 95 Prozent und eine bis zu 0,96-fache Vergrößerung. Wem das nicht ausreicht, dem bietet der dreh- und schwenkbare 2,7-Zoll-Monitor vielfältige Betrachtungsoptionen. Live View und Kontrast-AF gewährleisten dabei eine kontinuierliche Anzeige auf dem LCD. Der eingebaute Bildstabilisator mit einer Kompensationsleistung von 4 LW-Stufen hält die Fotos frei von Verwacklungsunschärfen. Damit kein Staubkorn die Aufnahmeergebnisse verfälscht, kommt der bewährte Supersonic Wave Filter zum Einsatz. Dieser ist aber nicht das einzige Filter. Im Gegenteil: Von Olympus als Ausstattungsmerkmal Nummer eins deklariert, sollen sechs Art Filter den Künstler im Fotografen wecken. Die erstmal in der E-30 verbauten Filter ermöglichen die Bildeffekte Pop Art, Lochkamera, Weichzeichner, Blasse & helle Farben, Leichte Tönung und Körniger Film. Zusätzlich haben Fotografen haben die Möglichkeit, im Live View-Modus zwei RAW-Bilder zu einer Mehrfachbelichtung übereinander zu legen. Von bereits aufgenommenen RAW-Daten lassen sich im Bearbeitungsmodus sogar bis zu drei Bilder übereinander montieren. Die Kamera soll ab April für 749 Euro im Handel erhältlich sein.

Link: www.olympus.de

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