Röntgenstrahlen keine Gefahr für Digitalkameras und Speicherkarten

23.12.2004

Eine Untersuchung der International Imaging Industry Association (I3A), durchgeführt in Kooperation mit Sandisk und der US Transportation Security Administration (TSA), hat ergeben, dass an Flughafen eingesetzte Röntgenscanner und Metalldetektoren den auf Flashkarten gespeicherten Daten nicht schaden. Weder fest installierte noch Handgeräte hatten auf den Inhalt der Speicherkarten irgendeinen Effekt. Obwohl nicht getestet, dürfte dasselbe für Bilder auf Fotohandys gelten. Test mit analogem Film ergaben dagegen, dass für die Kontrolle von Handgepäck eingesetzte Scanner hochempfindliche Filmmaterialien – ISO 800 und höher – in jedem Fall schädigen. Bei normalempfindlichem Film treten Schäden ab etwa dem fünften Durchlauf durch den Scanner auf. Die I3A empfiehlt in diesen Fällen, auf Handinspektion zu bestehen. Diese Option ist – zumindest in den USA – im Gesetz ausdrücklich vorgesehen. Informationen zu Forschung, Reports und Richtlinien der I3A finden sich unter www.i3a.org.

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