Vom 17. August bis zum 16. Oktober 2011 ist in den Rüsselsheimer Opelvillen die Ausstellung "Road Atlas. Straßenfotografie aus der DZ BANK Kunstsammlung" zu sehen.
Die Straße als Schauplatz des Alltags und zivilisatorisches Merkmal übt von jeher eine besondere Faszination auf Fotografen aus. Die Ausstellung vereint erstmals rund einhundertfünfzig Fotografien aus der DZ BANK Kunstsammlung zum Thema Straße: 26 Positionen und 70 Jahre Straßenfotografie. Gezeigt werden Fotografien beginnend bei Helen Levitt (1913-2009), der Klassikerin der Street Photography, bis zu Zeitgenossen wie Pieter Hugo. Das Spektrum der von Dr. Beate Kemfert, Kuratorin und Stiftungsvorstand der Opelvillen, und Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung, ausgewählten Fotografien zeigt Straßen rund um den Globus in der Zeitspanne der 1930er-Jahre bis heute. Dabei führt die Ausstellung in die Zentren von Metropolen und in dörfliche Landschaften, in dicht besiedelte und in karge Gebiete, in fruchtbare Landschaften und in dürre Wüsten. Im räumlichen und zeitlichen Wechsel wird deutlich, wie auf Wohlstandsgesellschaften Notstandszeiten folgen und wie Katastrophen friedvolle Phasen beenden können. Zugleich bestimmen ihre Bewohnerinnen und Bewohner das Bild der Straße: ihre Nöte und Wünsche, ihre Taten und Gefühle, ablesbar in Aktionen, an Gesten und Mimik. Stets spiegelt die Straßenfotografie die jeweiligen gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen wider.
Link: www.opelvillen.de
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