Samsung GX20

24.01.2008

Mit den bisherigen Modellen GX-1S, GX-1L und GX-10 bemühte sich Samsung vorwiegend um die Gunst der digitalen Einsteiger. Dieser kann jetzt mit seinem System wachsen, denn mit der GX20 bringt Samsung eine hochauflösende Spiegelreflexkamera mit 14,6 Millionen Bildpunkten auf den Markt, die auch das ein oder andere Profi-Feature mitbringt. Als aller erstes ist da natürlich der von Samsung selbst entwickelte Bildprozessor zu erwähnen. Der Bildwandler im APS-C-Format zählt zu den derzeit leistungsstärksten Sensoren im Digitalkamerasegment. Für die zügige Weiterverarbeitung der Daten sorgt ein neu entwickelter Bildprozessor. Auch das komplett gegen Regen und Schmutz abgedichtet Gehäuse zählt zu den Profiausstattungsmerkmalen. Dies ist aber nur der erste Teil des dreifach wirkenden Staubschutzsystems, denn im Inneren der GX20 vibriert nicht nur der Sensor, um den Schmutz abzuschütteln sonder eine spezielle Beschichtung soll das Anhaften von Schmutz direkt von Anfang an unterbinden.

Der optische Bildstabilisator OIS auf Sensorebene kompensiert laut Hersteller zwischen 2,5 und 4 Belichtungsstufen. Für den Einsatz im Studio ist die GX20 mit einem dementsprechenden Studioblitz-Anschluss bestens gerüstet. Die kürzeste Verschlusszeit von 1/4.000 Sekunde und der digitale Highspeed-Modus mit 15 Bildern pro Sekunde machen die Kamera auch für Sport- und Actionaufnahmen tauglich. Die Auflösung der digitalen Highspeed-Bilder beträgt lediglich 1,5 Megapixel. Im „normalen“ Serienbildbetrieb sind mit der GX20 bis zu drei Aufnahmen pro Sekunde möglich, und zwar so lange, bis die Speicherkarte voll ist, sofern im JPEG-Format gearbeitet wird. Im RAW-Format schafft die GX20 bei der höchsten Bildfrequenz von drei Bildern pro Sekunde bis zu neun Aufnahmen in Folge. Das TTL-Autofokussystem der GX20 arbeitet mit elf Fokusmessfeldern. Die Samsung GX20 soll im April in den Handel kommen, der Preis steht noch nicht fest.

Link: www.samsungcamera.de

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