... leider im schlechtesten Sinne, ist bei einem von Sony zwischen Oktober 2002 und März 2004 produzierten CCD-Chip passiert. Da der Chip auch von anderen Herstellern verwendet wurde, sind nicht nur Sony-Modelle aus dem Zeitraum betroffen, sondern mitunter auch Digitalkameras von Canon, Fujifilm, Konica Minolta, Nikon und Ricoh. Kameras mit dem CCD-Fehler können unter Umständen in bestimmten Situationen ein gestörtes oder gar kein Bild mehr zeigen.
Ein Beitrag von Tech-On (http://techon.nikkeibp.co.jp/english/NEWS_EN/20051005/109314/) beschäftigt sich plausibel mit den Ursachen: Eine Änderung in der Chipfertigung bei Sony, die der Produktivitäts-Steigerung dienen sollte, führte zu einer Schwächung bestimmter Verbindungen zwischen Draht und Elektroden auf dem Chip. Der für Sensorglas und Gehäuse verwendete Kleber scheint den Rest getan zu haben: Scheinbar ist ein jodhaltiger Bestandteil dieses Klebers aus dem Gehäuseinneren nach und nach verdunstet und hat dabei die Oberfläche der Metallkontakte angeätzt. Dies erklärt auch, warum der Schaden erst jetzt im großen Stil zutage tritt.
Um derartige Schäden zukünftig zu vermeiden, hat Sony zum einen den Kleber gewechselt. Außerdem wurde im März 2004 ein Testsystem eingeführt, das die Stärke der internen Verbindungen in der Kamera genauestens überprüfen soll. Alle betroffenen Kunden dürfen übrigens auf eine kostenlose Reparatur ihrer Kamera hoffen.
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