Verlust des Negativs – Eine kulturphilosophische Reflexion über die Fotografie

14.07.2008

Zur Lesung "Verlust des Negativs – Eine kulturphilosophische Reflexion über die Fotografie" mit Lukas Glajc lädt das Museum für Photographie in Braunschweig ein am Donnerstag, dem 17. Juli, um 19 Uhr ein.

Die geschichtliche Zeit des fotografischen Negativs neigt sich fast unbemerkt dem Ende entgegen. Aber auch in den vergangenen Jahrzehnten, in denen es millionenfach als notwendige Vorstufe für die erwarteten Positiv-Abzüge existierte, wurde es schon nicht wahrgenommen. Als ein „Nebenprodukt“ des fotografischen Aufnahmeprozesses behandelt, war das entwickelte Negativbild in Wahrheit jedoch dessen Herzstück. In der Materialgeschichte wird es deshalb seinen unanfechtbaren Stellenwert wohl behaupten können. Es wird immer als das ursprünglichere Fotomaterial, als das Unikat oder gar als die Signatur des Fotografen gelten.

Museum für Photographie Braunschweig, Helmstedter Str. 1, 38102 Braunschweig

Link: www.photomuseum.de

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