Yael Ben-Zion lebt in New York und hat sich in ihrer ersten Monografie mit ihrem Vaterland gefühlvoll auseinandergesetzt. 5683 Meilen ist Tel Aviv von New York entfernt. Und aus dieser Entfernung hat Yael Ben-Zion, Jahrgang 1973, in den letzten zehn Jahren ihr Vaterland betrachtet, insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung des "normalen Lebens" an diesem brisanten Ort. Bei ihren häufigen Besuchen in Israel hat die Fotokünstlerin nuancierte und vielschichtige Aufnahmen gemacht, die das Wesen des Alltagslebens der Israelis erfassen. Alle ihre Bilder, ob Innen- oder Außenaufnahmen, Porträts oder Stillleben, sind durch ihre Sensibilität für Details gekennzeichnet. Obwohl sie persönlich und intim wirken, weisen die Fotografien dennoch auf die Komplexität des politischen Klimas in Israel hin und stellen seine emotionalen und sozialen Konsequenzen in Frage. Statt Antworten zu liefern, bietet das Buch eine poetische Reflexion über die Art, wie die Menschen ihr Leben verbringen. Ben-Zions Arbeiten wurden in den USA und in Europa gezeigt. Im Jahr 2007 wurde ihre Fotografie Crash für das Cover der American Photography ausgewählt. Kehrer Verlag, 88 Seiten, 55 Abb. in Farbe, Englisch und Hebräisch, 36 Euro, gebunden, ISBN 978-3-86828-137-8.
Link: www.kehrerverlag.com
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