Die deutsch-jüdische Fotografin Lore Krüger erlebt und überlebt Emigration, Widerstand, Verhaftung, Konzentrationslager, Verfolgung und Exil nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und während des Zweiten Weltkrieges. Ihre Kamera hat sie immer dabei. So erschafft sie einzigartige, historische Dokumente zwischen intimen Privatfotografien, Auftragsarbeiten, Sozialstudien und abstrakten, fotografischen Experimenten. Ihre Bilder geben nicht nur einen tiefen Einblick in das Leben europäischer Intellektueller im Exil, sondern auch einen seltenen, persönlichen Blick auf die politischen Ereignisse jener Zeit – jenseits schon bekannter fotojournalistischer Reportagen oder Propagandabilder der jeweiligen Kriegsparteien. Lore Krügers Fotografien sind dabei stark geprägt von der im Kontext des Bauhauses entstandenen Strömung des sogenannten Neuen Sehens, aber auch von den damaligen künstlerischen Strömungen wie Kubismus, Dadaismus und Surrealismus. C/O Berlin präsentiert weltweit als erste Institution eine große Retrospektive von Lore Krüger. Die Ausstellung umfasst rund 100 schwarz-weiße Originalabzüge sowie weitere Exponate wie Bücher und zeithistorische Dokumente.
Warenkorb
- ProfiFoto Premium23. Juni 2026
- E-Ink für Fotografen16. Juni 2026
- All-in-One-Superzoom-Kamera12. Juli 2026
- Nur ernten geht nicht23. Juli 2026
- Das Fotostudio wird zur Plattform28. Juli 2026
- Steidl ohne Steidl?22. Juli 2026
- Washi und Cotton mit Schimmer28. Juli 2026
- Orientierung im Umbruch17. August 2026
- „Fotografie ist im Kunstmarkt angekommen“17. August 2026
- NO BODY TO OWN15. August 2026
- Leica schließt Valery Melnikov aus13. August 2026
- Fotobücher im Print-on-demand13. August 2026
Newsletter













