Die Deutsche Presse-Agentur dpa baut spanischsprachigen Fotodienst deutlich aus und erweitert dazu ihr Fotonetzwerk um ganz Lateinamerika.
Durch Verträge mit verschiedenen Fotoagenturen können dpa-Kunden jetzt mit Bildern aus ganz Lateinamerika – von Mexiko bis Feuerland – versorgt werden. Gleichzeitig wurde der spanischsprachige Fotodienst, der sich konkret an die Kunden des spanischen dpa-Dienstes richtet, verstärkt und personell aufgestockt.
Zu den neuen Partnern gehören unter anderem Mexikos große Agentur Notimex, Télam in Argentinien, AgenciaUno aus Chile und die Agência Brasil. Insgesamt sind etwa ein Dutzend Agenturen aus ganz Lateinamerika dabei.
„Ob Karneval oder Regierungskrise, Fußball oder Naturkatastrophe, Folklore oder Flugzeugunglück oder besondere regionale Features – dpa-Kunden werden immer die besten Bilder aus Lateinamerika bekommen. Das ist ein weiterer, bedeutender Zuwachs für unser internationales Fotonetzwerk, der unseren Kunden zusätzliche Vorteile in Sachen Quellenvielfalt des Bildangebots bringen wird“, sagt dpa-Geschäftsführer Peter Kropsch. Chefredakteur Sven Gösmann sieht den besonderen Vorteil darin, dass oft mehrere Agenturen von einem Ereignis berichten würden, wie etwa vor Kurzem von den Großbränden im chilenischen Valparaiso. „Wir können dann gleich hochprofessionelle Bilder aus mehreren Quellen auswählen.“
Gleichzeitig wurde dpa fotografía, der spanische Bilderdienst, signifikant ausgeweitet. Dazu wurde der dpa-Fotohub in Buenos Aires deutlich aufgestockt.
Seit dem Jahreswechsel auf 2017 bietet die dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH den internationalen Teil ihres Bildfunks in völlig neuer Qualität an. Statt der Zusammenarbeit mit einem Partner wird die dpa mit einem Netzwerk der besten Agenturen der Welt zusammenarbeiten. Lead-Partner für Breaking News ist die Associated Press (New York), die in diesem Bereich den anerkannt besten Dienst weltweit anbietet. Zudem wird das originäre Bildangebot über internationale Hubs in Buenos Aires, Kairo und Sydney ausgebaut.
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