Das Bundeskabinett hat den Entwurf für ein Gesetz zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt beschlossen. Die Reform soll Strafbarkeitslücken bei sexualisierten Deepfakes, voyeuristischen Aufnahmen, Rachepornos und Cyberstalking schließen. Gleichzeitig erhalten Betroffene neue Möglichkeiten, gegen anonyme Täter und rechtswidrige Inhalte im Netz vorzugehen. Für Fotografen relevant ist vor allem eine gegenüber dem ursprünglichen Entwurf deutlich präzisierte Regelung für Aufnahmen bekleideter intimer Körperteile. Der Entwurf reagiert auf Erscheinungsformen bildbasierter Gewalt, die vom bestehenden Strafrecht bislang nur teilweise erfasst werden. Künftig soll das unbefugte […]
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