Mit der Veröffentlichung von Photomatix für Linux Version 3 bringt HDRsoft umfassende Verbesserungen bei der Stapelverarbeitung.
Photomatix zählt zu den etablierten Werkzeugen im Bereich der High-Dynamic-Range-Fotografie. Die Software ermöglicht sowohl das Zusammenführen klassischer Belichtungsreihen als auch das Tonemapping von Einzelaufnahmen. Dabei reicht das Ergebnisspektrum von natürlich wirkenden Bildern bis hin zu bewusst künstlerischen HDR-Interpretationen. Diese Vielseitigkeit macht Photomatix besonders interessant für Landschafts-, Architektur- und Immobilienfotografie sowie für alle Motive mit hohem Kontrastumfang.
Ein zentraler Schwerpunkt von Version 3 liegt auf der deutlich erweiterten Batch-Verarbeitung. Das neu gestaltete Tool zur HDR-Stapelverarbeitung erlaubt es erstmals, mehrere Presets gleichzeitig auf eine Belichtungsreihe anzuwenden. Fotografen können so in einem einzigen Durchgang verschiedene Stilvarianten erzeugen und anschließend gezielt auswählen. Gerade bei großen Bildmengen oder wechselnden Lichtverhältnissen bedeutet dies eine spürbare Zeitersparnis.
Darüber hinaus wurde die Stapelverarbeitung auf Einzelbilder und 32-Bit-HDR-Dateien ausgeweitet. Anwender können HDR-Effekte auf Einzelaufnahmen anwenden oder bereits vorhandene 32-Bit-Dateien im Batch tonemappen. Unterstützt werden unter anderem RAW-, JPEG-, TIFF- und OpenEXR-Formate. Ergänzt wird dieser Workflow durch eine überarbeitete Preset-Verwaltung mit Filter- und Listenansichten, die eine schnellere Orientierung innerhalb der zahlreichen HDR-Vorlagen ermöglicht.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Einführung eines Flatpak-Pakets. Neben den bisherigen .deb-Versionen für Ubuntu steht Photomatix für Linux nun distributionsübergreifend zur Verfügung. Damit öffnet sich die Software einer deutlich breiteren Nutzerbasis und lässt sich unabhängig von der jeweiligen Linux-Umgebung einsetzen.
Photomatix für Linux Version 3 wird als unbefristete Lizenz angeboten. Bestehende Nutzer profitieren von einem kostenlosen Upgrade, während neue Anwender die Software vor dem Kauf in einer Testversion ausprobieren können.


















