Stern etwa kam der Diva sechs Wochen vor ihrem Tod erstaunlich nahe. Bei den so genannten „Last Sittings“ nahm er an drei Tagen etwa 2.600 Bilder auf, von denen einige die wahre Norma Jeane Baker zeigen sollen. In der letzten Nacht der Fotositzungen lag sie angetrunken im Bett und signalisierte ihm, dass sie ihn wolle. Bis heute fragt sich Stern, warum er stattdessen weiter fotografierte. War es, wie er sagte, die eigene Ehe, Besonnenheit, Feigheit, Schicksal oder Dexedrin? Letztlich begründete er seinen heroischen Verzicht damit, dass es etwa von der „Schönen Helena“ keine Aufnahmen gäbe. Sie sei wie ein toter Stern, dessen Licht uns nicht mehr erreiche. Aber es gäbe Fotos von Marilyn Monroe.
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