Aperty, Software für professionelle Porträtretusche, veröffentlicht ein neues Update und stellt gleichzeitig die Entwicklungsziele für 2026 vor. Im Mittelpunkt steht eine bessere Integration in bestehende Tools, höhere Geschwindigkeit und verlässliche Abläufe – statt neuer, aufgesetzter Workflows.
Aperty ist eine professionelle Software zur Porträtretusche, die Fotograf:innen dabei unterstützt, konsistente und hochwertige Ergebnisse zu erzielen und gleichzeitig Zeit in der Nachbearbeitung zu sparen.
Herzstück des Aperty Updates ist ein neues Lightroom-Classic-Plugin mit Batch-Verarbeitung – eine Funktion, die besonders in Hochzeits- und Eventworkflows entscheidend ist. Statt einzelne Bilder nacheinander zu retuschieren, lassen sich nun mehrere Aufnahmen in einer Sitzung bearbeiten. Das soll die Durchlaufzeiten bei großen Bildmengen deutlich reduzieren und Aperty stärker als „Workflow-Modul“ etablieren.
Ergänzend dazu führt Aperty eine neue Export-Funktion ein, die mehr Flexibilität über das Zurückspeichern in Lightroom hinaus bieten soll. Weitere Optimierungen zielen auf Konsistenz und Fehlerfreiheit im Alltag: klarere, nachvollziehbare Speicher- und Bestätigungsprozesse im Lightroom-Plugin, ein einheitlicheres Verhalten zwischen Plugin und Standalone-App und die Behebung eines Photoshop-Plugin-Fehlers, der zu schwarzer Bilddarstellung führen konnte
Damit adressiert Aperty typische Reibungsverluste, die in professionellen Retusche-Pipelines besonders auffallen: unnötige Klickwege, inkonsistente Übergaben zwischen Anwendungen und Fehler, die im Ernstfall ganze Sessions ausbremsen.
Mit dem aktuellen Release gibt Aperty auch einen Ausblick auf 2026. Die Roadmap setzt weniger auf „Feature-Sprünge“, sondern auf Faktoren, die im professionellen Alltag zählen: Performance, Stabilität und verlässliche Integrationen.
Geplant sind unter anderem kontinuierliche Performance- und Stabilitätsverbesserungen, ein personalisiertes Onboarding ab Februar 2026, das sich an individuellen Arbeitsweisen orientiert und ein weiterer Ausbau von Plugins und Integrationen.
Ein Punkt, der im Kontext KI-basierter Retusche zunehmend zum Vertrauensfaktor wird, ist der Umgang mit Bilddaten. Aperty stellt dazu ausdrücklich klar: Fotos von Fotograf:innen oder deren Kunden werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Bilder bleiben Eigentum der Urheber und werden weder gespeichert noch für Trainingszwecke genutzt.
Die KI-Funktionen basieren laut Aperty ausschließlich auf ethisch beschafften und kommerziell lizenzierten Datensätzen. Der Anspruch: Retusche effizienter machen, nicht Bildinhalte generieren oder kreative Entscheidungen ersetzen.
Auch beim Lizenzmodell setzt Aperty ein Signal in Richtung Kontinuität. Alle aktuellen Lifetime-Lizenzinhaber erhalten drei Jahre kostenlose Updates.
Zudem kündigt Aperty Anpassungen bei neuen Abos an: Künftig sollen diese keinen zweiten Sitzplatz mehr enthalten. Bestehende Kunden behalten ihren zusätzlichen Seat jedoch unverändert. Gerade in kleinen Studios oder Teams kann das ein relevanter Faktor sein, wenn Retusche-Workflows auf mehrere Arbeitsplätze verteilt sind.
Mit dem neuen Update und der 2026-Roadmap positioniert sich Aperty als Retusche-Lösung, die weniger „KI-Showcase“ sein will als vielmehr ein verlässliches Werkzeug für den Alltag professioneller Fotografen. Der Fokus auf Batch-Workflows in Lightroom Classic, konsistente Integrationen und stabile Abläufe trifft Bereiche, in denen sich Zeitgewinn tatsächlich in produktiven Mehrwert übersetzt: weniger Unterbrechung, weniger Reibung, mehr Konzentration auf das Bild.










