Ab dem 11. April wird eine Serie von Schwarz-Weiß-Fotografien gezeigt, die den schmalen Grat zwischen Verantwortung und Verbrechen thematisiert. Aribert Janus Spiegler hat dafür fotografisch der Frage nachgespürt, wie nah das Grauen sein konnte – ohne das es gesehen werden wollte. In seinem Fotoprojekt setzt Spiegler Orte wie das Deutsche Nationaltheater Weimar oder das Erfurter Augustinerkloster direkt in Verbindung mit dem Mahnmal für die Opfer des Konzentrationslagers Buchenwald, dem Campanile, den Glockenturm am Ettersberg. Allein durch den Blickwinkel bilden die Motive neue, unbekannte Sicht- und Kontextachsen zwischen Orten der Hochkultur und der Barbarei. Dadurch erscheint nicht nur das Gewohnte in neuem Licht. Vielmehr verbinden sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu der Frage, ob sich ein solches Grauen wiederholen kann.
Warenkorb
- Premium ist gestartet1. Oktober 2026
- L. Fritz Gruber – Die Geschichte vor der Legende1. Oktober 2026
- E-Ink für Fotografen16. Juni 2026
- All-in-One-Superzoom-Kamera12. Juli 2026
- Nur ernten geht nicht23. Juli 2026
- Steidl ohne Steidl?22. Juli 2026
- Das Fotostudio wird zur Plattform28. Juli 2026
- Washi und Cotton mit Schimmer28. Juli 2026
- „Inspired by photokina“2. Oktober 2026
- Wen ChatGPT & Co. als Fotografen empfehlen2. Oktober 2026
- Roger Thérond Collection2. Oktober 2026
- Was macht einen Print wertvoll?2. Oktober 2026
- 25 neue Kreative im Netzwerk2. Oktober 2026
Newsletter














