Mit der Ausstellung „Different Women, one love“ präsentiert das internationale Fotografinnen-Kollektiv „She Shoots Leica“ in Wetzlar eine vielstimmige Momentaufnahme zeitgenössischer fotografischer Perspektiven.
- Foto: Wiebke Münchau
- Foto: Verena Monochrome
- Foto: Sophie Linckersdorff
Der Internationale Weltfrauentag am 8. März steht weltweit für Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Austausch. In der Leica Welt in Wetzlar wird dieser Anlass 2026 fotografisch interpretiert:
15 Fotografinnen zeigen Arbeiten, die sich bewusst zwischen dokumentarischer Beobachtung, poetischer Annäherung und experimenteller Bildsprache bewegen. Street Photography, Reise- und Porträtfotografie treffen auf Reportageansätze, intime Alltagsmomente auf gesellschaftliche Reflexion. Gemeinsam ist den Arbeiten weniger ein formaler Stil als vielmehr die individuelle Haltung hinter der Kamera.
- Foto: Sarah Strutwolf
- Foto: Emma Weiss
- Foto: Hanna Bantli
Der Weltfrauentag bildet dabei nicht nur den zeitlichen Rahmen, sondern auch einen inhaltlichen Bezugspunkt. Die Ausstellung versteht sich als Einladung zum Dialog über Wahrnehmung, Sichtbarkeit und die Rolle weiblicher Perspektiven innerhalb der Fotografie. Persönliche Erfahrungen, Nähe zum Gegenüber und unterschiedliche kulturelle Hintergründe prägen die Bildsprachen ebenso wie ein bewusst subjektiver Blick auf Menschen und Situationen.
Gegründet wurde „She Shoots Leica“ im Jahr 2024 von Anika Vehring und Antje Huck. Das Netzwerk verbindet Fotografinnen aus unterschiedlichen Ländern und fotografischen Genres. Im Mittelpunkt stehen Austausch, gegenseitige Inspiration und die Idee der Fotografie als persönlicher Ausdrucksform. Zu den beteiligten Künstlerinnen zählen unter anderem Jennifer Schäufelin, Bettina Meister, Wiebke Münchau und Sophie Linckersdorff.
- Foto: Bettina Meister
- Foto: Kathrin Gross
- Foto: Jennifer Schaeufelin
Die Ausstellung wird am 8. März 2026 im Café Leitz der Leica Welt eröffnet und ist anschließend vom 10. März bis zum 3. Mai 2026 während der regulären Öffnungszeiten zu sehen. Der Ausstellungsort selbst bildet dabei einen bewusst niedrigschwelligen Rahmen. Zwischen Cafébetrieb, Begegnung und Fotokultur entsteht ein Raum, der die Arbeiten nicht museal distanziert, sondern nahbar erfahrbar macht.
Foto oben: Janina von Rueden






















