Die World Press Photo Ausstellung gehört zu den bedeutendsten Präsentationen des internationalen Fotojournalismus und ist auch 2026 wieder in Berlin zu sehen. Vom 8. bis 31. Mai gastiert die renommierte Schau im Willy-Brandt-Haus und bietet einen umfassenden Einblick in die wichtigsten fotografischen Positionen des vergangenen Jahres.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die Ausstellung fester Bestandteil des Programms des Freundeskreis Willy-Brandt-Haus und hat sich als zentrale Plattform für gesellschaftlich engagierte Fotografie etabliert. Gezeigt werden die prämierten Arbeiten des aktuellen World Press Photo Wettbewerbs, die aus zehntausenden Einreichungen ausgewählt wurden.
Insgesamt wurden für die Ausgabe 2026 mehr als 57.000 Fotografien von rund 3.700 Fotograf:innen aus 141 Ländern eingereicht. Die ausgezeichneten Bilder spiegeln die Vielfalt globaler Perspektiven wider und erzählen sowohl von großen geopolitischen Konflikten als auch von persönlichen Schicksalen und kulturellen Entwicklungen.
Die Ausstellung vereint dokumentarische Präzision mit visueller Kraft. Sie zeigt Krisen und Konflikte ebenso wie Momente von Widerstand, Resilienz und gelebter Tradition. Dabei geht es nicht nur um das Sichtbarmachen von Ereignissen, sondern auch um das Einordnen und Verstehen komplexer Zusammenhänge in einer zunehmend fragmentierten Welt.
Mit jährlich über 80 Ausstellungsorten weltweit erreicht die World Press Photo Ausstellung ein Millionenpublikum und zählt zu den wichtigsten Foren für visuelle Berichterstattung. In Berlin bietet sie einmal mehr die Gelegenheit, sich mit den drängenden Themen unserer Zeit auseinanderzusetzen und die Rolle der Fotografie als Medium der Aufklärung und Reflexion neu zu betrachten.
Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die Eröffnung findet am 7. Mai 2026 um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter:
fkwbh.de









