Die FUJIFILM Germany GmbH richtet ihre Imaging-Sparte organisatorisch neu aus. Zum 1. April 2026 wurden die bislang getrennten Unternehmensbereiche für Digitalkameras und instax Sofortbildkameras unter einem gemeinsamen Dach zusammengeführt.
Ziel der Neuorganisation sei es laut Unternehmen, Kompetenzen zu bündeln, Synergien besser zu nutzen und das Wachstum beider Produktsegmente weiter auszubauen. Im Zuge dieser Neustrukturierung schafft FUJIFILM auch neue Führungspositionen im Bereich Marketing und Vertrieb.

Michael Frösler
Zum 1. Juli 2026 übernimmt Michael Frösler die neu geschaffene Position des Head of Marketing für instax und Digitalkameras. Frösler kommt vom Outdoor-Spezialisten Jack Wolfskin und bringt laut FUJIFILM umfassende Erfahrung in unterschiedlichen Marketingdisziplinen mit.
Ebenfalls neu aufgestellt wird das Produktmarketing: Stephan Althoff, bislang Head of Marketing für instax Sofortbildkameras, verantwortet künftig als Head of Product Marketing/Event & Retail-Marketing das Produktmanagement, Procurement, Messe- und Eventmanagement sowie das Trade- und Retail-Marketing für beide Produktbereiche.

Christoph Theußen
Bereits seit dem 1. April 2026 fungiert Christoph Theußen als neuer Head of Sales Management. Theußen ist seit vielen Jahren für FUJIFILM tätig und war zuletzt als europäischer Vertriebsverantwortlicher für Optical Devices aktiv. Zuvor arbeitete er bereits im deutschen Vertrieb für Digitalkameras.
Die bisherige instax Sales Managerin Bianca Ropertz bleibt weiterhin für das Sofortbildsegment verantwortlich und berichtet künftig an Theußen.
Gleichzeitig kündigt FUJIFILM den bevorstehenden Ruhestand von Thomas Morgenstern an. Der langjährige Sales Manager Electronic Imaging wird zum 1. Oktober 2026 aus dem Unternehmen ausscheiden und bis dahin die Übergabe seiner Aufgaben begleiten. Laut FUJIFILM habe Morgenstern maßgeblich zur positiven Entwicklung des Kamerabereichs beigetragen.
Die Zusammenlegung der Geschäftsbereiche gilt auch als strategisches Signal. Während klassische Digitalkameras und Sofortbildsysteme bislang oft getrennt betrachtet wurden, wachsen beide Segmente zunehmend zusammen. Insbesondere jüngere Zielgruppen bewegen sich heute selbstverständlich zwischen hybrider Smartphone-, Digital- und Sofortbildfotografie. Für Hersteller wie FUJIFILM entstehen daraus neue Möglichkeiten für gemeinsame Markenführung, Vertrieb und Community-Aufbau.
Bemerkenswert ist zudem, dass instax inzwischen längst nicht mehr nur als Lifestyle-Produkt wahrgenommen wird. Die Sofortbildsparte entwickelt sich für viele Hersteller zu einem stabilen Wachstumsfeld innerhalb eines insgesamt schwieriger gewordenen Kameramarktes.
Foto oben: Martin Broderick, FUJIFILM Germany











