Mit Excire Foto 2027 stellt die Lübecker Pattern Recognition Company (PRC) die neueste Generation ihrer KI-basierten Foto- und Videoverwaltung vor. Die bereits mit einem TIPA World Award 2026 ausgezeichnete Software erhält zahlreiche neue Funktionen für Suche, Organisation und Bildauswahl und richtet sich an ambitionierte Fotografen ebenso wie an professionelle Anwender.
Im Mittelpunkt der neuen Version steht eine nochmals erweiterte KI-Unterstützung bei der Verwaltung großer Bildarchive. Statt Fotos manuell zu verschlagworten oder durch komplexe Ordnerstrukturen zu navigieren, können Anwender ihre Aufnahmen anhand von Bildinhalten, Personen, Metadaten, GPS-Daten oder frei formulierten Suchbegriffen durchsuchen.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die intelligente Texterkennung. Sichtbare Texte auf Straßenschildern, Plakaten, Dokumenten oder Beschriftungen werden automatisch erkannt und in die Suchfunktion integriert. Damit lassen sich Aufnahmen künftig auch über Textinhalte finden, die bislang weder in Metadaten noch in Schlagwörtern erfasst waren. Die erkannten Texte können zudem direkt in der Bildansicht hervorgehoben werden.
Neu ist auch eine Weltkartenansicht, mit der sich Fotos und Videos geografisch erschließen lassen. Wer mit GPS-Daten arbeitet oder seine Aufnahmen nachträglich verortet, kann Bildbestände künftig direkt über eine Karte durchsuchen. Besonders für Reise-, Landschafts-, Street- und Reportagefotografen eröffnet dies einen intuitiven Zugang zu umfangreichen Archiven.
Ebenfalls neu ist eine visuelle Zeitachse, die den Zugriff auf Aufnahmen bestimmter Tage, Zeiträume oder Ereignisse erleichtert. In Kombination mit den bestehenden Suchfunktionen entsteht ein leistungsfähiges Werkzeug, um Bildbestände chronologisch, inhaltlich oder technisch zu erschließen. So lässt sich beispielsweise nachvollziehen, wann bestimmte Motive entstanden sind oder mit welcher Kamera und welchem Objektiv sie aufgenommen wurden.
Für die Bildauswahl bietet Excire Foto 2027 eine neue Übersichtsansicht im Stil eines klassischen Leuchttischs. Fotos lassen sich schneller vergleichen, bewerten und selektieren. Ein 3×3-Kompositionsraster sowie ein Peaking-Modus unterstützen zusätzlich bei der Beurteilung von Bildaufbau und Schärfe. Gerade bei Reportagen, Reisen oder umfangreichen Shootings verspricht dies eine deutliche Zeitersparnis.
Darüber hinaus wurde die Benutzeroberfläche grundlegend überarbeitet. Eine zentrale Suchleiste bündelt die Recherche nach Bildinhalten, sichtbaren Texten und Metadaten. Erweiterte Filter ermöglichen eine gezielte Eingrenzung nach Dateiformaten, Seitenverhältnissen, Bewertungen, Kameras, Objektiven oder Personen. Zahlreiche Workflow-Optimierungen, darunter die Unterstützung von Nextcloud und Microsoft OneDrive für das Teilen von Sammlungen, runden das Update ab.
Ein wesentliches Merkmal bleibt dabei erhalten: Excire Foto arbeitet vollständig lokal auf dem eigenen Rechner. Eine Cloud-Verarbeitung der Bilddaten ist nicht erforderlich. Das macht die Software insbesondere für Fotografen interessant, die mit sensiblen Kundenaufträgen, Porträts, Businessfotos oder privaten Archiven arbeiten und Wert auf Datenschutz legen.
Excire Foto 2027 ist ab dem 16. Juni 2026 als Dauerlizenz erhältlich. Der Einführungspreis beträgt 199 Euro, später liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 229 Euro. Eine kostenlose Testversion steht für 14 Tage zur Verfügung. Bestehende Anwender können auf vergünstigte Upgrade-Angebote zurückgreifen.
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