Mit einem Führungswechsel und einer Satzungsreform stellt sich der Female Photoclub neu auf. Ziel ist die Anerkennung als gemeinnütziger Verein und der weitere Ausbau des Fotografennetzwerks.
- Der neue Vorstand des Female Photo Clubs
Der Female Photoclub richtet sich neu aus: Mit einem neu besetzten Vorstand und einer überarbeiteten Satzung will das Fotografennetzwerk seine Strukturen weiter professionalisieren und künftig als gemeinnütziger Verein anerkannt werden. Die entsprechenden Beschlüsse fassten die Mitglieder am 17. Oktober 2026 im Fotografie Forum Frankfurt.
Neu in den Vorstand gewählt wurden Simona Bednarek aus Hannover und Viktoria Pezzei aus München. Gemeinsam mit Leah Bethmann aus Nordrhein-Westfalen, die dem Gremium seit 2024 angehört, bilden sie für die kommenden zwei Jahre die Vereinsspitze. Juliane Herrmann, Salome Roessler und Natalia Carstens traten nicht erneut zur Wahl an.
Professionalisierung vorangetrieben
Der Führungswechsel folgt auf eine Phase des organisatorischen Ausbaus. Mit einer neuen Website, einem Mitgliederforum und der Einführung einer hauptamtlichen Geschäftsführung hat der Verein seine Strukturen gefestigt. Seit März 2025 unterstützt Maidje Meergans den ehrenamtlichen Vorstand mit 20 Wochenstunden. Ausstellungen, regionale Initiativen und das Mentorenprogramm bilden weiterhin Schwerpunkte der Vereinsarbeit.
Gemeinnützigkeit als nächstes Ziel
Mit Änderungen in acht Satzungsparagraphen schuf die Mitgliederversammlung die formalen Voraussetzungen für eine angestrebte Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Zugleich wurden sprachliche Anpassungen beschlossen, die den Anspruch des Netzwerks auf Vielfalt und Inklusion unterstreichen sollen.
Mit der neuen Führungsmannschaft und dem angestrebten Gemeinnützigkeitsstatus will der Female Photoclub seine Position als Netzwerk für Frauen in der professionellen Fotografie weiter ausbauen.
Fotos: Angelika Zinzow















