Im Programm .,Museumskuratoren für Fotografie“ hat die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung drei Stipendiaten ausgezeichnet: Erec Gellautz (Karlsruhe). Franziska Kunze (Berlin) und Katharina Zimmermann (Bochum). Ab Mai haben die drei die Chance jeweils sechs Monate lang im Schweizer Fotomuseum Winterthur. im Münchner Fotomuseum und in der Essener Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang, zu arbeiten und dabei praktische Erfahrungen in der Museumsarbeit im Bereich Fotografie zu sammeln. Ihre Ausbildung werden die Stipendiaten im letzten halben Jahr jeweils am Victoria and Albert Museum in London, am Getty Research Institute in Los Angeles oder am Centre Pompidou in Paris beenden. Jedes Stipendium ist mit 40.200 Euro dotiert.
Die Stipendiaten haben sich schon während ihrer Studienzeit intensiv mit Themen aus dem Bereich der Fotografie beschäftigt. Erec Gellautz hat die Fächer Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik an der Universität zu Köln studiert, Katharina Zimmermann das Fach Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum und Franziska Kunze Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Zur Fachjury gehörten: Florian Ebner (Fotografische Sammlung des Museums Folkwang). Dr. Ulrich Pohlmann (Fotografische Sammlung des Münchener Stadtmuseums). Dr. Esther Ruelfs (Museum für Kunst und Gewerbe, Sammlung Fotografie und neue Medien) und Thomas Seelig (Fotomuseum Winterthur).
Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung möchte mit den Stipendien der Ausbildung von Museumskuratoren in Deutschland neue Impulse geben. Sie hat hierfür bereits 1999 das Stipendienprogramm „Museumskuratoren für Fotografie“ entwickelt und in dessen Rahmen jetzt zum neunten Mal drei Stipendien vergeben.
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